Blogs im Unterricht und zur Kommunikation

Ein großartiger Überblick über Blogs, die in Schulen / im Schulunterricht und darüber hinaus eingesetzt werden, findet sich bei http://lisarosa.wordpress.com

Neben Blogs, die unmittelbar dem Unterricht dienen, werden auch Blogs vorgestellt wie:
– bloggende Schulfachschaft
– Schülersprecher kommunizieren über ein Blog
– Schulwebsite als Blog
– Schüler bloggen über den Unterricht

http://lisarosa.wordpress.com/praxisbeispiele/unterrichts-und-schulblogs/

mit Blogs gemeinsam schreiben

Giulia Covezzi hat Ihre Präsentation „Kooperatives Schreiben Online: Blogs“ auf Slideshare geteilt.

Sie zeigt Möglichkeiten, wie man mit Blogs die Schreibfertigkeiten entwickeln und verbessern kann. Und Linktipps gibt es auch:

Blogs und bloggen

Was sind Blogs?

Blogs sind ursprünglich Web-Tagebücher (Web- Logbuch), heute werden sie jedoch vielfältig genutzt:
Zum Beispiel:

Blogs bestehen aus Artikeln (Posts genannt).  Durch die Vergabe von Schlagwörtern (Tags genannt) sind die Posts für die Leser des Blogs auffindbar. Im Gegensatz zu gedruckten Zeitungen und Magazinen, bleiben bei Blogs die ältereren Artikel bestehen.  Und neue, aktuelle Artikel lassen sich schnell erstellen (siehe dazu unten mehr).
Ferner  kann man Artikel in selbst angelegte Kategorien einordnen. So lassen sich Blogs inhaltlich sinnvoll organisieren.

Blogs und bloggenIn Blogs lassen sehr leicht Fotos, Dokumente jeder Art (word. PowerPoint, PDF,…) und Videos einbinden. Das macht sie zu abwechselungsreichen Websites.

Blogs dienen der schnellen, aktuellen Information, dem leichten Publizieren und dem Austausch. Daher ist es bei den meisten Blogs möglich, Artikel zu kommentieren. Manchmal muss der Nutzer registriert sein, um einen Kommentar abzugeben, machmal nicht.

Wie bloggt man?

Blogs basieren auf  Software, die auf einem Server im Internet liegt. Man bedient diese Software via Browser – man arbeitet also online.

Um ein Blog zu erstellen kann man zwei Wege gehen:

1. Einen Anbieter finden, der eine Blogsoftware zur Verfügung stellt. Hier gibt es vieleAnbieter (in der Regel kostenlos) wie zum Beispiel diesen Anbieter, den ich für dieses Blog nutze: www.wordpress.com

Weitere Anbieter sind unter anderem:

www.blogger.com (gehört Google)

www.twoday.net (umfangreich und ordentlich dargestellt, aber Einstellung ‚Sichtbarkeit nur für bestimmte Nutzer‘ fehlt)

www.blog.de (deutschsprachig, wirkt manchmal etwas wirr)

www.blogg.de (halb deutsch, halb englisch, nicht so komfortabel)

2. Blogsoftware kann man auch auf einem (gemieteten) Server selbst installieren. Allerdings bruauht man schon – je nach Vorkenntnissen – recht viel Zeit, um sich in dieses Thema einzuarbeiten. Eine bekannt Software ist worpress. Sie ist kostenlos, denn sie wird von engagierten Menschen erstellt und gepflegt (programmiert), die diese Arbeit unentgeltlich übernehmen.

Hat man einmal Zugang zu einem Blog, dann sucht man sich ein Template, also eine Vorlage für das Äußere aus.  Es gibt vielfältige Vorlagen (je nach Anbieter sind es recht unterschiedliche viele), die man häufig noch individuell anpassen kann. D.h. man kann Farben, Schriftgrößen etc auswählen und verändern.

Und dann schreibt man seine Artikel, tagt und kategorisiert sie.

Oft kann man zusätzliche Gadgets oder Widgets genannte Mini-Programme einbinden. So können Sie Umfragen zum Blog erstellen, kleine Diashows einfügen, das Blog mit Facebook verbinden, …

Begriffe rund um Blogs

Wörter, nichts als Wörter …

Post: Ein Beitrag wird in einem Weblog als „Post“ bezeichnet.

Permalink:  Der Permalink ist ein Verweis auf die beständige Internet-Adresse eines Weblog-Beitrags, also eines Posts.  Unter dieser Internet-Adresse wird der gesamte Beitrag inklusive aller Kommentare  angezeigt. Einen permanenten Link können Sie Ihren Favoriten hinzufügen.

Trackback:  Mit dieser Funktion ist es möglich, in einem Weblog einen Hinweis auf einem Beitrag in einem anderen Weblog zu hinterlassen.

Ein „Trackback“ gibt einen Hinweis (Link) auf einen anderen Beitrag gleicher Thematik in einem anderen Weblog.

Blogroll:  Darunter versteht man eine Liste mit Links zu anderen Weblogs, die AutorInnen eines Blogs lesenswert finden. Hier wird also zu anderen Blogs gelinkt (im Gegensatz zu Permalinks, die sich auf einen Beitrag beziehen und auch im Gegensatz zu ‚Trackback‘, bezieht sich auf nur auf einen Beitrag.)

Tags (werden auch als Lable = Etikett bezeichnet):  Tags sind Schlagwörter, mit denen der Blogger  seinen Blog selbständig verschlagwortet, also kategorisiert. Mit Klick auf einen Tag findet man alle Artikel, die der Blogger diesem Schlagwort zugeordnet hat.

Einige Blogger nennen ihre Tags Kategorien. Eine richtige Unterscheidung zwischen Tags und Kategorien (zwischen Schlagwort und Thema) wird nur von einigen Bloggern gemacht. Die Kategorien werden dann von den Betreibern eines Verzeichnisses redaktionell erstellt, die Tags erstellen die Blogger.

Dazu taggen: auf deutsch verschlagworten

Blogoshpäre:  Meint die Gesamtheit aller miteinander verlinkter Weblogs.

offene und geschlossene Blogs

Offen für Alle

Blogs können offen sein, d.h. zumindest kann jede/r mitlesen. Hier ein Beispiel

http://unbekannt-verzogen.blogspot.com/

Um Artikel (Posts) zu kommentieren, wird manchmal eine Registrierung beim Anbieter des Blogs (in diesem Fall blogger.com; gehört zu Google) erwartet. Um mitarbeiten (eigene Artikel vefassen) zu können, ist eine Registrierung nötig und man wird vom Berteiber des Blogs (vom Administrator) dazu eingeladen.

Geschlossene Blogs – Seminarräume online

Ein Blog kann auch nicht öffentlich sein; d.h. nur bestimmte Nutzer können das Blog lesen. Ob diese Nutzer auch am Blog mitarbeiten entscheidet der Betreiber / die Betreiberin des Blogs. So kann man geschlossene Gruppe erstellen und eien nicht-öffentlichen Raum im Internet schaffen.

Hier ein Beispiel, bei dem Sie sehen, dass Sie nichts sehen denn dieses Blog ist geschlossen.

http://spielerei.blogspot.com/

Der große Vorteil an geschlossenen Blogs ist, dass Sie den Teilnehmer/innen einen geschützten Raum geben. So kann eine offene Kommunikationsathmosphäre wie im Seminarraum entstehen.

mit geschlossenen Blogs arbeiten

Worauf man bei den Einstellungen eines Blogs achten sollte, wenn man das Blog im Seminar verwenden möchte:

Damit Sie eine geschützte Seminaratmosphäre mit geschlossenen Blogs erreichen, sollten Sie bei der Einrichtung Ihres Blogseiniges beachten

Deaktivieren Sie folgende Einstellungen (finden sich bei wordpress.com unter ‚Einstellungen‘ / ‚Privatsphäre‘):

  • Das Blog zu Listen hinzufügen / Das Blog soll von Suchmaschinen gefunden werden / Das Blog soll durch Suchmaschinen indiziert (gelistet) werden / Weblog publik machen
  • Kommentare sollten sichtbar sein; in der Regel kann man die Kommentarfunktionen für jedes einzelne, selbst geschriebene Post abschalten. Sie müssen also nicht jeden Ihrer Beiträge von Schüler/innen kommentieren lassen.
  • Wer darf kommentieren / Wer darf Kommentare er stellen:Nur Mitglieder (auch Mitarbeiter, Autoren genannt) des Blogs sollten kommentieren dürfen; die Mitglieder müssen dazu per e-Mail eingeladen werden.
  • Deaktivieren Sie Einstellungen zu Trackbacks oder Pingbacks (sollten nicht gesendet werden) oder Einstellungen zu Backlinks. Diese Einstellungen dienen der Vernetzung der Blogs untereinander. Ihr Unterrichts-Blog soll ja aber gar nicht öffentlich sondern geschlossen sein. Daher sind diese Einstellungen zur Vernetzung mit anderen sinnlos.
  • Blog-Leser (bei Blogger von Google zu finden unter Register Einstellungen – dort Berechtigungen) , ausgewählte Benutzer (z.B. bei WordPress.com zu finden Einstellungen – Datenschutz / Privatsphäre):
    Hier kann man festlegen, wer das Blog lesen darf.
    Für geschlossene Gruppen gilt: Das Blog soll nur für ausgewählte (eingeladene) Blog-Nutzer sichtbar sein.

Bloggen mit WordPress

Wie geht das bloggen mit WordPress?

Hier einige Hinweise, die Ihnen helfen, ein Blog mit WordPress aufzubauen:

    • Schulungunterlagen für das (mein) Seminar ‚Bloggen im Unterricht mit WordPress‘ finden Sie hier: http://www.mister-wong.de/doc/bloggen-im-unterricht-mit-wordpress_260371713/ Die Unterlagen habe ich für Lehrer/innen einer Gesamtschule erstellt. Ich hoffe sie sind hilfreich für alle Trainer/innen, auch wenn sich das Semianar an Lehrer/innen einer Schule richtete (also nicht im Rahmen der Erwachsenenbildung stattfand).
    • Und hier ein Video, das das Bloggen mit WordPress recht anschaulich erklärt (auch wenn es recht schnell geht):

      Auf YouTube finden Sie viele weitere Videos, allerdings überwiegend auf Englisch.
    • Und hier eine Präsentation von M. Herrling, veröffentlicht auf slideshare.net