Podcast The day after privacy

Es gibt ein neues Blog http://soziopod.de/ mit einem richtig guten Podcast zum Thema:

The day after privacy – Was passiert eigentlich wenn alle alles über alle wissen? Dazu noch eine super Linkliste. Für alle, die Durchblick in eine wuselige Debatte bekommen möchten oder tiefer einsteigen wollen sehr zu empfehlen.
http://soziopod.de/?powerpress_embed=14-podcast&powerpress_player=default

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ein eigens soziales Netzwerk gründen – Tools

Ein eigenes soziales Netzwerk kann man gründen / initiieren mit:

http://www.yooco.de/ – ein kostenloses Tool

Benutzer können Fotos, Bilder und Videos hochladen, eigene Fotogalerien anlegen, eigene kleine Sites erstellen, mit anderen Benutzer kommunizieren und diese als Freunde hinzufügen. So lässt sich ermitteln und anzeigen, wer wen über wen kennt. Jede Community kann außerdem beliebig viele eigene Foren anlegen. Jedes Benutzerprofil verfügt über ein eigenes Messageboard, in das sich andere User eintragen und Nachrichten hinterlassen können.

Yooco ermöglicht es freiberuflichen Trainern und kleinen Bildungsinstitutionen Lerncommunities zu gründen und so ein soziales Lernen in sozialen Netzen zu ermöglichen.

Kostenpflichtig (dafür natürlich umfangreicher) ist http://www.tribax.com/. Dieses Angebot richtet sich in erster Linie an Unternehmen, Verbände, Verwaltungen. Mit den CMS Lösungen von Tribax soll die unternehmensinterne Kommunikation sowie die Kunden- / Zielgruppenkommunikation gestärkt werden. Ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass Unternehmen dieses oder ein vergleichbares Tool auch zur Personalentwicklung einsetzen.

Hilfe – muss ich jetzt auch zu Facebook?

Nein!

Facebook wie auch Google Plus sind online communities, die zurzeit gerade hip sind. Das heißt aber noch lange nicht, dass nun gerade diese Plattformen für Ihre Zwecke die geeigneten sind.

Große Soziale Netzwerke – wie eben Facebook – bieten vielerlei Möglichkeiten und das bedeutet: sich in all die Möglichkeiten einzuarbeiten, braucht Zeit. Natürlich kann man innerhalb dieser Netzwerke Gruppen bilden, Materialien verfügbar machen, den Austausch fördern (auch über das Seminarende hinaus), auf einfachem Weg aktuell sein …

Aber – einiges spricht gegen die Nutzung vor allem von Facebook und Google Plus:

  • die Nutzer müssen registriert sein, um Ihre Materialien einzusehen. Bei Sharing-Plattformen wie slideshare.net oder Mister-Wong.de ist das nicht der Fall. Hier können auch nichtregistrierte Leute Ihre Beiträge lesen; nur zum Austausch, zur Kommentierung etc. ist eine Registrierung nötig.Ich finde es nicht in Ordnung, allen Teilnehmenden einen Facebook oder Google-Account aufzuzwingen.
  • Das Netz entwickelt sich – was heute populär ist, muss es morgen nicht mehr sein. Nur weil irgendetwas gerade medial breitgetreten wird, heißt das noch lange nicht, dass es morgen noch eine große Rolle auf dem Markt der digitalen Möglichkeiten spielt. Ein Beispiel hierfür ist Twitter – eine interessante Plattform, zweifellos spannend und sinnvoll einsetzbar. Aber circa ein Jahre war Twitter in aller Munde und es schien, als müsse nun jede und jeder Twitter nutzen. Heute ist es ruhiger um Twitter geworden: es gibt ein stabile Nutzergemeinde und viele Karteileichen.

Hier ein Überblick zur Entwicklung des Netz:

2007

 

2010