150 Learning Management Tools und Plattformen

Hier geht es zu einem Überblick / zu einer Liste mit 150 Learning Management Tools und Plattformen. Mal kostenfrei, mal kostenpflichtig. Da sollte doch für jede und jeden etwas dabei sein:

http://www.scoop.it/t/opco12-trends-im-e-learning-resourcen-materialien-interventionen/p/3054870148/150-course-learning-management-systems-learning-platforms-centre-for-learning-performance-technologies?hash=ea780b37-d1c1-4398-9aaa-4e7f5401683f

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Sammlung von Tools für den Online-Unterricht

Ein Sammlung von Tools, die man vielfältig in Seminar und Training einsetzen kann.

Auf www.teachthought.com werden diverse Tools in Kategorien geordnet, wie  Social Learning, Learning Content, Lesson Planning and Tools. Sehr bekannte Werkzeuge wie Skype, Blogs, Wordle findet man hier neben einigen weniger bekannten wie Glogster oder Animoto.

Eine empfehlenswerte Zusammenstellung – 50 Essential EdTech Tools By Category

Tools for learners

Eben bin ich über ein interessantes scoop.it Magazin gestolpert:

http://www.scoop.it/t/tools-for-learners

Nik Peachey stellt Online-Tools und Apps zum Selbstlernen und zur gemeinsamen Arbeit (z. B. im Kursraum) vor. Eine umfangreiche Sammlung, in der es sich lohnt zu stöbern!

Blogs und bloggen

Was sind Blogs?

Blogs sind ursprünglich Web-Tagebücher (Web- Logbuch), heute werden sie jedoch vielfältig genutzt:
Zum Beispiel:

Blogs bestehen aus Artikeln (Posts genannt).  Durch die Vergabe von Schlagwörtern (Tags genannt) sind die Posts für die Leser des Blogs auffindbar. Im Gegensatz zu gedruckten Zeitungen und Magazinen, bleiben bei Blogs die ältereren Artikel bestehen.  Und neue, aktuelle Artikel lassen sich schnell erstellen (siehe dazu unten mehr).
Ferner  kann man Artikel in selbst angelegte Kategorien einordnen. So lassen sich Blogs inhaltlich sinnvoll organisieren.

Blogs und bloggenIn Blogs lassen sehr leicht Fotos, Dokumente jeder Art (word. PowerPoint, PDF,…) und Videos einbinden. Das macht sie zu abwechselungsreichen Websites.

Blogs dienen der schnellen, aktuellen Information, dem leichten Publizieren und dem Austausch. Daher ist es bei den meisten Blogs möglich, Artikel zu kommentieren. Manchmal muss der Nutzer registriert sein, um einen Kommentar abzugeben, machmal nicht.

Wie bloggt man?

Blogs basieren auf  Software, die auf einem Server im Internet liegt. Man bedient diese Software via Browser – man arbeitet also online.

Um ein Blog zu erstellen kann man zwei Wege gehen:

1. Einen Anbieter finden, der eine Blogsoftware zur Verfügung stellt. Hier gibt es vieleAnbieter (in der Regel kostenlos) wie zum Beispiel diesen Anbieter, den ich für dieses Blog nutze: www.wordpress.com

Weitere Anbieter sind unter anderem:

www.blogger.com (gehört Google)

www.twoday.net (umfangreich und ordentlich dargestellt, aber Einstellung ‚Sichtbarkeit nur für bestimmte Nutzer‘ fehlt)

www.blog.de (deutschsprachig, wirkt manchmal etwas wirr)

www.blogg.de (halb deutsch, halb englisch, nicht so komfortabel)

2. Blogsoftware kann man auch auf einem (gemieteten) Server selbst installieren. Allerdings bruauht man schon – je nach Vorkenntnissen – recht viel Zeit, um sich in dieses Thema einzuarbeiten. Eine bekannt Software ist worpress. Sie ist kostenlos, denn sie wird von engagierten Menschen erstellt und gepflegt (programmiert), die diese Arbeit unentgeltlich übernehmen.

Hat man einmal Zugang zu einem Blog, dann sucht man sich ein Template, also eine Vorlage für das Äußere aus.  Es gibt vielfältige Vorlagen (je nach Anbieter sind es recht unterschiedliche viele), die man häufig noch individuell anpassen kann. D.h. man kann Farben, Schriftgrößen etc auswählen und verändern.

Und dann schreibt man seine Artikel, tagt und kategorisiert sie.

Oft kann man zusätzliche Gadgets oder Widgets genannte Mini-Programme einbinden. So können Sie Umfragen zum Blog erstellen, kleine Diashows einfügen, das Blog mit Facebook verbinden, …

Social Media als Seminarbestandteil

Wenn Sie Social Media zu einem Bestandteil Ihres Seminars machen möchten ist klar, dass die Teilnehmer mitmachen müssen:

Ihre Affinität zum Netz muss recht hoch sein und sie müssen das Arbeiten im Netz auch wollen. Es gibt viele Teilnehmende, die nach Seminarende genug haben – da fehlt der Wille sich noch mal ein Stündchen an den Rechner zu setzen. Und das ist auch ok wenn die Teilnehmenden nicht vorher über ‚Heimarbeit‘ informiert wurden.

Wenn Social Media Bestandteil Ihrer Seminare sein soll, so sollte Ihr bisheriges Präsenzkonzept daran angepasst werden und Ihre Teilnehmenden müssen vorab darüber informiert werden. Das macht Ihnen am Anfang natürlich eine Menge Arbeit … es kann sich jedoch lohnen.

Ist Social Media Bestandteil Ihrer Trainings, so werden Sie wahrscheinlich auch die Kommunikationsmöglichkeiten nutzen: mit Blog-Kommentaren, Foren, Gruppen (siehe dazu die entsprechenden Artikel). Sie können gezielt den Austausch untereinander und auch die Beschäftigung mit einem bestimmten Thema (zum Beispiel durch einen provokanten Beitrag in einem Blog) fördern. Oder Sie schaffen im Sprachunterricht Schreibanlässe durch Aufgaben, Fragen etc.

Das bedeutet für Sie jedoch: Online-Moderation von Diskussionen, Pflege der Beiträge, ein Durchsetzen von Standards (wertschätzende Kommunikation – das wird im Netz leicht vergessen; da werden schon mal Sätze / Beiträge rausgehauen, die in der face-to-face Kommunikation nicht gefallen wären). Der Zeitaufwand dafür ist erheblich und wird in der Regel nicht in die Honorarkalkulation eingerechnet.

Der Arbeitsaufwand erhöht sich auch dadurch, dass Diskussionen oft in geschützten Räumen stattfinden, meist so genannte geschlossen Blogs – technisch ist so etwas heute leicht umzusetzen; Kenntnisse brauchen Sie kaum. Aber es braucht viel Zeit für jedes Training einen neuen ‚Raum‘ online einzurichten und zu verwalten.

Selten sind für Trainer/innen in offenen Seminaren Aufträge, in denen da das Preis-Leistungs-Verhältnis noch stimmt.